Wie der Fall des Yuan die Welt erschüttern könnte
Hauptseite Wirtschaft

Modellierung der Effekte eines 10-prozentigen Falls im Vergleich zum Dollar

Chinas schwächelnde Währung verunsichert Investoren weltweit. Wie groß ist diese Gefahr wirklich?

Ökonomen aus Oxford haben Szenarien modelliert, die eine Abwertung des Yuan um 10 % und die daraus resultierenden Effekte bezüglich konkurrierender Währungen erforschen.

An sich hätte eine signifikante Veränderung des Yuan in Bezug auf den Dollar lediglich einen geringen Einfluss auf das globale Wirtschaftswachstum und die weltweite Inflation — wenn diese Veränderung nicht durch einen Wachstumsschock oder steigenden finanzwirtschaftlichen Stress begleitet würden.

Falls andere Wechselkurse jedoch auf die Schwäche des Yuan so wie kürzlich reagieren, gestaltet sich dieser Effekt substantieller und differenzierter.

So stellen sich die Oxforder Analysten dieses Szenario vor:

Das Wachstum der Eurozone und Japans befände sich unter den größten Verlierern, da ihre effektiven Wechselkurse zulegen und so deflationären Druck hinzufügen würden. Dies könnte die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan dazu zwingen, die quantitative Lockerung zu verstärken.

Das weltweite Wachstum würde sich, abweichend von den bisher aus Oxford prognostizierten 2,6 %, auf 2,4 % verringern. Die U.S. Notenbank würde die Zinsen lediglich einmal in diesem Jahr erhöhen. Südkorea, Taiwan und Mexico würden profitieren, gesetzt den Fall, dass ihre Exportwettbewerbsfähigkeit durch eine Schwächung ihrer jeweiligen Währungen als Reaktion auf die des Yuan vorangetrieben werden würde.

Aber hier ist der Haken: China hätte nicht viel von einem Exportaufschwung aufgrund der Bewegungen in rivalisierenden Wechselkursen.

„Diese Erkenntnisse verleihen den Beteuerungen der chinesischen Verantwortlichen, keine konkurrierende Devaluation anstreben zu wollen, Glaubwürdigkeit“ sagte Alessandro Theiss, Ökonom bei Oxford Economics.

Der Yuan fiel auf ein Fünf-Jahres-Tief in der letzten Woche, wobei er innerhalb des letzten Jahres um mehr als 5 % sank.

Die Analyse von Oxford Economics kalkulierte den zusätzlichen finanzwirtschaftlichen Stress im Schlepptau der Schwäche des Yuan nicht mit ein, was das Wachstum zusätzlich verringern würde.

Unabhängig vom tatsächlichen Ergebnis, täte die POBC gut daran, die Transparenz in Bezug auf ihre Absichten hinsichtlich des Yuans zu erhöhen, sagte der ehemalige Vorsitzende der U.S. Notenbank Ben Bernanke am Dienstag in Hong Kong.

„Eine meiner Sorgen ist, das die PBOC nicht so transparent agiert wie gewöhnlich.“

Хотите узнать больше о гражданстве за инвестиции? Оставьте свой адрес, и мы пришлем вам подробный гайд

Bitte beschreiben Sie den Fehler
Schließen
Schließen
Vielen Dank für ihre Anmeldung
Klicken Sie 'gefällt mir' auf Facebook, so dass wir interessante Artikel kostenlos weiter machen können.