Erdöl Berechnung
Hauptseite Wirtschaft

Neues Tief bei den Ölpreisen von weniger als 31$ pro Barrel und weiteres Fallen möglich - das erhöht den Druck auf die Produzenten in den U.S.A. und dem Nahen Osten.

Die momentane Ölschlappe ist die schlimmste seit 1970: mit dem fallenden Preis für Brent Rohöl von 115$ pro Barrel im Sommer 2014 auf ein 11-Jahre-Tief von unter 31$. Der Einbruch wühlte den globalen Finanzmarkt und die Ölexporteure auf, aber für viele von uns sind niedrige Ölpreise etwas Gutes.

Wer werden nun die Gewinner und die Verlierer beim anhaltenden Preistiefstand?

Warum sind die Ölpreise gefallen?

Rohstoffpreise, wie viele andere, werden von zwei Faktoren bestimmt: Angebot und Nachfrage. Einbruch langfristiger Ölpreise wurde angeführt durch den Angebotsanstieg, resultierenden aus dem Anstieg der Produktion in den U.S.A. gemeinsam mit dem großumfänglichen Aufkommen von Schiefergasinvestitionen. Und die verweigerte Zustimmung einer neuen Produktionsobergrenze durch OPEC zeigt, dass Exporteure sich immer noch nicht sicher sind, wie sie mit den niedrigen Preisen umgehen sollen.

Währenddessen sinkt der Rohölbedarf, dadurch dass China, weltweit zweitgrößte Wirtschaft, umgeschwenkt ist von energieintensivem Modell der industrieorientierten Gesellschaft zu einem mehr konsumgesteuerten Entwicklungsmodell. Das kam inmitten von Schwächesignalen innerhalb aufstrebender Märkte, was andeutet, dass die Nachfrage an Öl weiter nachlassen wird.

Werden Rohölpreise weiterhin sinken?

Eine Anzahl potentieller Katalysatoren könnten den Ölpreis noch tiefer treiben. Manche Analytiker behaupteten, dass 20$ pro Barrel nicht undenkbar sind, vielleicht sogar noch weniger.

Viele China-Beobachter glauben, dass Pekings wirtschaftliche Abschwächung eine weitere Schwächung des Ölpreises bewirken könnte. Aktuell warmes Wetter zusammen mit Prognosen, dass es noch wärmer werden soll, deutet darauf, dass die Nachfrage nach Öl bald sinkt.

Die Ölversorgung steigt auch durch Irans Versuche gestellte Ziele zu erreichen und die Belastbarkeit des amerikanischen Schiefers. Wenn die Schieferölproduktion nicht wächst, sondern lediglich einen Rückgang umgeht, wäre das bereits schlecht für das Öl. Eine Kombination dieser Faktoren könnte bedeuten, dass Ölpreise weiter fallen.

Wer leidet unter den Tiefpreisen?

Viele Ölexporteure wurden bereits durch den Preiseinbruch unter Druck gesetzt. Unter ihnen sind Russland und lateinamerikanische Länder wie Venezuela, Kolumbien und Ecuador.

Die Golfstaaten wurden auch davon mitgenommen, dass Saudi-Arabien einen Rekord von 367 Milliarden Riyal (ca. 90 Mrd. Euro) bezüglich ihres Haushaltsdefizits für das letzte Jahr enthüllt hat.

Die Wirtschaftswissenschaftler der Bank of America Merrill Lynch sagten, mit dem fortwährenden Fall der Ölpreise „die Ära der materiellen Verausgabung [der Saudis] wahrscheinlich hinter uns liegt.“

Bis heute waren Schwellenmärkte die Opfer. Obwohl billiges Öl schmerzhaft war für manche Sektoren der Entwicklungswirtschaften, wurde dem durch die von den Verbrauchern geerntete Vorteile entgegen gewirkt. Niedrige Ölpreise hielten die Inflation nahe Null, was für viele wie eine effektive Steuersenkung für gewirkt hat.

Obwohl Investition in Öl nur 1% von amerikanischen BIPs ausmachen, zogen Rückgänge es um 0,4 Prozentpunkte runter letztes Jahr. Analytiker der Dänischen Bank glauben, ein schwacher Ölpreis könnte dieses Jahr BIP wieder runterziehen.

Während das Negative sofort da ist, werden die positiven Effekte länger brauchen, um spürbar zu werden. Obwohl der Ölpreis momentan als Dämpfer zu wirken scheint, entwickelt es später zu einem Stimulans. Für die Länder innerhalb der Eurozone sieht es wesentlich besser aus. Die Deutsch Bank glaubt, dass der erneute Abkauf den Volkswirtschaften in der Eurozone Wachstum in 2016 bringen kann.

Sieht also aus, als ob billiges Öl dem Währungsblock mal wieder aushelfen würde.

Хотите узнать больше о гражданстве за инвестиции? Оставьте свой адрес, и мы пришлем вам подробный гайд

Bitte beschreiben Sie den Fehler
Schließen
Schließen
Vielen Dank für ihre Anmeldung
Klicken Sie 'gefällt mir' auf Facebook, so dass wir interessante Artikel kostenlos weiter machen können.