IS will Goldstandard
Hauptseite Wirtschaft

Der Islamische Staat ist ganz darauf aus die Welt zu dominieren; und wieder echte Goldmünzen einzuführen.

Als der IS letztes Jahr Mosul, die zweitgrößte Stadt Iraks, eroberte, stahlen Sie umgerechnet etwa 450 Millionen US-Dollar aus dessen Zentralbank. Darunter waren laut der International Business Times und verschiedenen Militärexperten, welche den IS im Auge behalten, auch große Mengen an Goldbarren.

Die Führer des IS glauben das aktuelle System der Weltwirtschaft aus Papiergeld sei ein Desaster. In einem fünfminütigen Propaganda-Video mit dem Titel „Dark Rise of Banknotes and The Return of the Gold Dinar.“ äußert der IS seine Vorstellungen darüber.

In diesem Video wird das Aufkommen des Papiergelds wie der US-Dollar, welcher als “reiner Anspruch auf einen Gegenwert in Gold” entstand und heutzutage zu einem “nutzlosen Stück Papier” verkommen ist, nachskizziert und abgeurteilt.

Für den IS hat nur pures Gold einen wirklichen Wert, auch wenn Ökonomen sagen, dass eine Goldwährung des Islamischen Staats zum Zusammenbruch verdammt wäre, da die Bevölkerung das Gold nicht als Währung nutzen, sondern es viel eher in den eigenen vier Wänden horten würde.

In dem kurzen „Erklärfilm“ rekonstruiert der IS ausgehend vom Mittelalter die Entstehung des Geldes. Das Kalifat, welches sich zur Zeit der Islamischen Expansion über den Nahen Osten und Afrika erstreckte, verwendete Gold und Silber. Wie das Video sagt, “legte Europa Zeugnis über den Aufstieg der Banknoten ab, welche aus den teuflischen Vorstellungen der Banken geboren wurden. Diese wiederum mutierten zu einem betrügerischen Finanzsystem der Versklavung, angeführt von der amerikanischen Federal Reserve.“

Das Finanzministerium der Vereinigten Staaten hat mit Hilfe der Strafverfolgungsbehörden die Oberhäupter des Islamischen Staats sanktioniert und faktisch aus dem weltweiten legalen Finanzsystem ausgeschlossen. Genau hier ermöglicht das Gold einen Weg weiterhin Waffen und Ausrüstung zu kaufen, da das Edelmetall nicht so überwacht wird, wie es bei Bargeld oder der elektronischen Bezahlung der Fall ist.

Der Vorsitzende der privaten Ermittlungsfirma Kroll, Daniel Karson, sagt dazu:

„Es wird überall auf der Welt akzeptiert. Niemand wird mit Ihnen darüber diskutieren oder hinterfragen wie Sie bezahlen, wenn Sie Gold anbieten.“

Karson, welcher erst kürzlich in New York Nachforschungen über Finanzbetrug anstellte und schon Saddam Husseins geheime Vermögenswerte aufspürte, sagte, dass Banken typischerweise ihre Identifikationsanforderungen verringern, wenn der Kunde Gold anbietet.

Zum Ende behauptet das IS-Video, dass der Islamische Staat sein eigenes Gold mit einem eigenen Logo prägen will, wodurch das Gold ohne Weiteres identifizierbar wäre.

Gold hat einige Nachteile, zum Beispiel ist es sehr schwer. Um eine Million US-Dollar zu tragen wäre eine mit 100 Dollar-Scheinen ausstaffierte Reisetasche rund 10 Kilogramm schwer, Gold hingegen würde schon etwa 26 Kilogramm wiegen.

Martin Reardon, ein früherer FBI Agent, der auf Counterterrorismus spezialisiert und heute Manager bei The Soufan Group, einem privaten Nachrichtendienst ist, ist der Meinung, dass der IS besser seine irakischen und syrischen Geldwerte, die er schon besitzt, verwenden sollte, da Gold äußerst unpraktisch ist, um schnell viele Transaktionen abzuwickeln.

„Es sind bloße Fantasien einer Rückkehr ins 7. Jahrhundert, als die goldbasierte Wirtschaft der Arabischen Welt auf ihrem Höhepunkt war,… Es ist ein Versuch den IS als etwas darzustellen, was er nicht ist und auch niemals sein wird, eine globale Wirtschaftsmacht.“

Die Fixierung des IS auf das Gold ist auch ein Rekrutierungswerkzeug. Nach Andreas Krieg, einem Militärwissenschaftler, welcher am King´s Collage London in Katar unterrichtet, bietet Gold einen Ausweg von den korrupten modernen westlichen Wegen der Bezahlung. So sprengt der IS das Petrodollar-System, welches den Dollar zur globalen Leitwährung macht. Seitdem die Nixon Regierung mit Saudi-Arabien und den anderen OPEC-Staaten ein Abkommen beschlossen hat, wonach alle Ölexporte in US-Dollar bezahlt werden sollen, gibt es immer eine konstante Nachfrage nach Amerikanischen Dollar. Krieg erklärt, warum dies auf Resonanz stößt.

„Der Einheimische ist wenig überraschend anti-imperialistisch und deutet darauf hin, dass sich die USA verschworen hätten um die Welt zu kontrollieren… und um den Muslimen Ihr eigenes, aus dem Öl gewonnenes Geld wegzunehmen. Dies ist eine typische Form der Propaganda für welche die Muslime in der Region sehr empfänglich sind. Das Heuchlerische dabei ist, dass der IS US-Dollar akzeptiert um Öl zu verkaufen und damit weitere Ausrüstung zu beschaffen.“

Хотите узнать больше о гражданстве за инвестиции? Оставьте свой адрес, и мы пришлем вам подробный гайд

Bitte beschreiben Sie den Fehler
Schließen
Schließen
Vielen Dank für ihre Anmeldung
Klicken Sie 'gefällt mir' auf Facebook, so dass wir interessante Artikel kostenlos weiter machen können.