Chinas Einfluss auf die Wirtschaft weltweit
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Während sich die Anleger über das Risiko eines Rückgangs des chinesischen Wachstums ärgern, zeigen wir Ihnen die verwundbarsten Orte

Die Angst vor einer Bruchlandung Chinas verursachte in den letzten Monaten immer wieder Tumulte an den Finanzmärkten. Nun haben Forscher vom „Oxford Economics“ aufgezeigt welche Länder am meisten darunter zu leiden hätten, wenn Chinas Wirtschaft ins Stocken gerät. Mit der Annahme eines möglichen Abwärtstrends und eines erneute Aufflammens der Turbulenzen am Finanzmarkt, wie sie schon im August zu sehen waren, zeigen ihre Analysen, dass eine Verlangsamung der Wirtschaft Chinas fünf fortgeschrittene Volkswirtschaften in eine Rezession stürzen würden.

Die Investoren haben sich schon auf die Möglichkeit eines schwächeren Wachstums von China eingestellt. Es gibt Zeichen, dass die Politiker in Peking glauben, dass ihre Wirtschaft zu schnell an Wachstum verliert. Die aktuell zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hat bereits mit einem Reformprogramm begonnen. Damit soll sich die Wirtschaft vom industriellen, exportabhängigen Warenproduzenten hin zu einer modernen serviceorientierten Wirtschaft entwickeln, welche ein stabileres Wachstum im Konsumbereich verspricht.

Zhu Guangyao sagt, dass Chinas Wirtschaft auf gesunden Füßen steht

Wie Chinas Finanzminister, Zhu Guangyao, schon im Juli dem „Telegraph“ mitteilte, glaubt er, dass das Wachstum seines Landes nicht mehr von Investitionen, sondern Innovationen abhängig sein wird und das Wachstum in den nächsten fünf Jahren somit bei 7 bis 8 % verbleibt.

Aber was wenn das schief geht? Wenn der Versuch des Wandels von der Exportwirtschaft zur Binnenwirtschaft nicht gelingt und Chinas Wirtschaft dabei in die Knie geht. Nach den Vorhersagen des Oxford Economics, wird das, was in China passiert, nicht in China bleiben.

Jamie Thompson, die Verantwortliche für makroökonomische Analysen bei Oxford Economics sagt dazu:

“Eine harte Landung Chinas hätte deutliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Es hätte großen Einfluss auf die Schwellenländer, und auch die fortgeschrittene Volkswirtschaften wären nicht immun.”

Das Beratungsunternehmen simulierte eine Verringerung der Investitionen am Immobilienmarkt in China, wodurch die Immobilienpreise stark fallen würden, was wiederum einen starken Rückgang der Kreditvergabe im Land zur Folge hätte. In Konsequenz würde Chinas Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 im Vergleich zu den aktuellen Prognosen um 4,8% geringer ausfallen.

In ihrem Modell, welches mehr als 40 Länder, mit denen China Handel treibt, betrachtet, nimmt Oxford Economics an, dass Zentralbanken in aller Welt ihre Zinsen senken könnten. Weitere mögliche unkonventionelle Maßnahmen der Notenbanken wie mehr quantitative easing oder helicopter money wurden nicht berücksichtigt.

Die Schwellenländer gehören zu den verwundbarsten, da viele von ihnen Rohstoffe produzieren. Ein Rückgang Chinas würde dessen Appetit auf Rohstoffe wie Öl, welches nach Ansicht von der Wirtschaftsberater im nächsten Jahr unter 36 US-Dollar je barrel fallen könnte, senken. Die USA und Europa würden eine harte Landung Chinas dagegen am besten verkraften. Für 2016-17 erwarten die Forscher für Deutschland 1,5% und für die USA und Großbritannien jeweils 2%.

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