Apple gegen Alle
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Vor Apple's Kampf mit dem Justizministerium und dem FBI, übte es sich bereits in ein paar Runden mit einflussreichen Menschen und großen Unternehmen. Hier nun ein paar der Schlachten, die Apple führte – und gewöhnlich gewann.

Geschlossen vs. Offen

Die umstrittene Entscheidung des Apple (NASDAQ: Apple [AAPL]) Mitbegründers Steve Jobs, einen closed-system PC zu entwerfen lehnte Apple auf ewig gegen die restliche Industrie auf. Der Entscheidung ging ein großer Streit mit dem Mitgründer und Homebrew Coputer Club Mitglieds Steve Wozniak voraus. Als ein echtes Kind der Gegenkultur stand Wozniak mit ganzem Herzen hinter Homebrew's Philosophie, Ideen zu teilen und es denen mit den Skills zu ermöglichen sich mit der Technologie zu beschäftigen und sie zu verbessern.

Jobs Ansicht siegte jedenfalls und er forderte, dass alle Apple Produkte geschlossen und unveränderlich sein sollten und ging dabei sogar soweit, die Rückseite des PC's mit Schrauben zu verschließen, die ganz spezielles Werkzeug verlangen. Die Entscheidung jeden einzelnen Aspekt eines Apple Produktes zu kontrollieren macht das Unternehmen seit seiner Gründung aus und wird entweder als Verkaufsargument oder Kritikpunkt gesehen, je nachdem wen man fragt.

Apple vs. Big Blue

1981 nahm IBM (NYSE: International Business Machines [IBM]) unter dem Spitznamen Big Blue am PC-Wettlauf teil und veröffentlichte den IBM 5100. Apple, das ein Jahr am Macintosh arbeitete, entschieden sich gegen das Produkt zu kontern, das Jobs als unterlegen bezeichnete. Es stellte den Regisseur Ridley Scott ein – frisch nach seinem Erfolg mit Blade Runner – um die Regie für Apple's Super Bowl Werbung zu führen. Die orwellianische Werbung wird bis heute für die beste Werbung aller Zeiten gehalten.

Monate vor der Premiere der Werbung führte Jobs sie den Mitarbeitern von Apple vor und schürte die Vision, dass Apple neue mittelalterliche Jahre verhindert. “Es scheint, als will IBM alles”, sagte Jobs. “Apple ist vermeintlich die einzige Hoffnung, IBM noch aufzuhalten. Händler, die IBM gewöhnlich mit offenen Armen empfingen, fürchten nun eine von IBM dominierte und kontrollierte Zukunft. Sie kehren zunehmend und händeringend zu Apple zurück, der einzigen Kraft, die ihnen Sicherheit für ihre Zukunft garantieren kann. IBM will alles und zielt seine Waffen auf sein letztes Hindernis der Branche: Apple. Wird Big Blue die gesamte Computer Industrie beherrschen? Das gänzliche Informationszeitaler? Hatte George Orwell mit 1984 recht?

Obwohl der Spot den Standard für die nachfolgenden Superbowl Werbungen setzte, verkaufte er nicht viele Macs. Diese Tatsache, Job's schwierige Persönlichkeit und sein rauer Führungsstil führten zu seiner Entlassung aus dem Unternehmen.

Apple vs. Microsoft

Die Rivalität der Gründer der beiden größten Computerunternehmen ging alles andere als vertraulich von statten, mit scharfen Beleidigungen, die in der Presse rauf und runter liefen und deren Ton eher in Sweet Valley High als in Silicon Valley zu Hause war.

“Bill ist einfach uneinfallsreich und hat nie etwas erfunden, weshalb er eher in Menschlichkeit als in Technologie vertraut”, sagte Jobs seinem Biographen Walter Isaacson. “Er klaute anderen Leuten schamlos ihre Ideen.”

Und auch wenn 30 jahre währende Beleidigunen dieser Art sie zu einer anderen Meinung verleiten, begannen Apple und Microsoft in den 80ern tatsächlich als Partner. Jobs wollte, dass Microsoft die Graphiksoftware für den Macintosh entwickelt, doch Apple Ingenieure begannen zu fürchten, dass Microsoft ihr Betriebssystem kopiert (so wie Apple es bei Xerox Jahre zuvor getan hatte.) Der Mac verspätete sich um ein Jahr und so wendeten sich Microsoft und Gates an IBM und boten an, ein Betriebssystem für Big Blue herzustellen, das sie Windows nannten.

Jobs hielt diese Geschäftsentscheidung für persönlichen Verrat und startete einen jahrzehntelangen Krieg gegen Microsoft. Doch gab es später einige Feuerpausen. Nachdem er wieder bei Apple eingestellt wurde, war das erste, was Jobs tat, Gates anzurufen, um eine Software-Lizenz-Parterschaft anzulegen. Von ihren Persönlichkeiten waren die beiden sehr unterschiedlich, doch haten sie ein gewisses Maß an Respekt für einander und wurden gegen Ende von Job's Leben bessere Freunde.

“Wir verbrachten Stunden damit, in Erinnerungen zu schwelgen und über die Zukunft zu sprechen,” sagte Gates The Telegraph über sein letztes Gespräch mit Jobs.

Apple vs. Samsung

Als Samsung sein Android-unterstütztes Galaxy Smartphone und ein glattes Tablet enthüllte, sah der “iPhone Killer” mehr wie ein Imitat, als ein Killer aus. Apple sagte zu und ging 2011 in mehreren Fällen aufgrunf von Urheberrechtsverletzungen gegen Samsung vor Gericht.

Der südkoreanische Hi-Tech Gigant feuerte einige Anschuldigungen zurück, behauptend, dass Apple von ihnen gestohlen hätte. Der gesetzliche Kampf hielt für drei Jahre an – auf drei verschiedenen Kontinenten – mit der endgültigen Entscheidung des Bundesberufungsgerichtes der Vereinigten Staaten, dass drei von Apples Patenten verletzt wurden und verurteilten Samsung zu einer Zahlung von einer Milliarde Dollar.

Apple vs. F.B.I

Heute wird Apple der U.S. Regierung in einer Anhörung am Bundesgericht in Riverside, Kalifornien entgegentreten, in der darüber entschieden wird, ob sie der Polizei dabei helfen, das Iphone vom Täter des letztjährigen Terroranschlags in San Bernardino, Kalifornien, zu entschlüsseln. Wird es wieder ein Sieg für Apple?

Apple als Verfechter der Privatsphäre

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