Militär von Saudi-Arabien
AP Photo/Mosa'ab Elshamy, File
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Saudi-Arabien gibt jährlich 71 Milliarden Euro für seine Armee aus, und das kann man sich für so viel Geld kaufen.

Als British Aerospace Engineering, besser bekannt als BAE Systems, diese Woche hervorragende Geschäftszahlen vorlegte, lag ein Großteil dieses Erfolges vor allem an den verschwenderischen Ausgaben der saudischen Luftwaffe.

Der Staat vom Persischen Golf bestellte 2015 BAE's Eurofighter Typhoon Kampfflugzeuge im Wert von 1 Mrd. Euro, womit er seine Luftwaffe genauso aufbläht, wie die Koffer von BAE. Für dieses Jahr werden sogar noch mehr Bestellungen erwartet.

Doch Saudi-Arabien kauft nicht nur in Großbritannien produzierte Flugzeuge. Tatsächlich besitzt es eine der am besten ausgestatteten Streitkräfte im Mittleren Osten.

Das Königreich gibt 25% seines Haushaltes, oder ungefähr 71 Mrd. Euro für sein Militär aus. Das ist fast doppelt so viel, wie für Gesundheits- und Sozialsystem.

Es hat in letzter Zeit häufig seine Stärke demonstriert, sich in einen Krieg im Jemen gestürzt und geht nun gemeinsam mit der Türkei gegen den syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad vor.

Und all das kann man sich für so viel Geld kaufen:

Die Typhoons von BAE sind zentrales Element der starken saudischen Luftwaffe. Diese besteht aus über 300 Kampfjets und 15 aktiven Flugfeldern. Der Typhoon ist einer hochentwickelsten Jets, der je gebaut wurde, und war ein Gemeinschaftsprojekt von Mitgliedern der Europäischen Union.

Außerdem Teil der Luftwaffe Saudi-Arabiens sind dutzende von US-produzierte F-15s, mit weiteren 80 in Bestellung.

Die saudische Luftwaffe wird bald 22 neue Hawk Advanced Jet Trainer Flugzeuge hinzufügen, die wie die Typhoons von BAE gefertigt werden. Die Hawks, 1974 zum ersten Mal geflogen, werden zur Ausbildung von Kampfpiloten genutzt, bevor diese ihren Abschluss machen. Die Red Arrows, eine britische Kunstflieger-Einheit, nutzt Hawks.

Saudi-Arabien hat auch über 100.000 Mann in seiner Nationalgarde, welche hauptsächlich gegen innere Bedrohungen eingesetzt wird, doch auch schon als Expeditionskorps beobachtet wurde.

In Sachen Mannstärke hat Saudi-Arabien um die 440.000 aktiven Einheiten in seinem Militär, 225.000 davon sind Armeeeinheiten.

Das Militär besitzt 442, in den USA hergestellte, M1A2 Abrams Panzer. Die Motoren haben 1.500 PS und laufen mit jeder Art von Treibstoff. Sie sind mit 120 mm-glattläufigen Gewehren ausgestattet, entwickelt von der deutschen Rheinmetall AG und in der Lage, eine Vielfalt von Salven abzufeuern. Den Panzer gibt es auch bewaffnet mit Maschinengewehren.

Saudi-Arabien besitzt auch circa 82 AH64D Apache Helikopter – nach Auskunft des Herstellers Boeing der hochentwickeltste Kampfhubschrauber. Der Hubschrauber kann in weniger als einer Minute 128 Ziele klassifizieren und priorisieren.

Die Marine hat ungefähr 40.000 Mitglieder, genauso wie die Luftwaffe.

Die Marine modernisiert gerade ihre Flotte und hat einen 11,25 Mrd. Dollar (10,2 Mrd. Euro) Deal mit den USA über vier hochmoderne Lockheed Martin Multimission Kriegsschiffe abgeschlossen.

Als Teil der Aufstockung wird Saudi-Arabien auch neue Kampfschiffe zur küstennahen Gefechtsführung anschaffen.

Die königlich-saudische strategische Raketenstreitmacht ist ausgerüstet mit den DF-21 und DF-3 Dongfeng Raketenträgersystemen chinesischer Herstellung, die ausgelegt sind für hochexplosive Langstrecken Gefechtsköpfe.

Das saudische Militär hat eine starke Artillerie mit mehr als 750 Haubitzen, darunter 50 in den USA gefertigte M270 gepanzerte Raketenwerfer, welche Ziele in 300 Kilometern Entfernung treffen können.

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