Wie groß ist China's Volkswirtschaft wirklich?
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China's Wirtschaft wächst jährlich um Größe einer G20-Volkswirtschaft

Laut am Dienstag veröffentlichten Zahlen wuchs Chinas Volkswirtschaft im letzten Jahr um 6,9 Prozent, gleichbedeutend mit dem niedrigsten Wachstum seit 1990.

Das Wachstum im Kraftwerk Asiens ist in den letzten Jahren merklich zurückgegangen. Das tatsächliche BIP wächst nur noch halb so schnell wie 2007. In Kontrast zu dem durchschnittlichen Wachstum von 10 Prozent in der ersten Dekade des Jahrhunderts, rechnet die herrschende Kommunistische Party für die nächsten fünf Jahre mit einer jährlichen Wachstumsrate von durchschnittlich 6,5 Prozent.

Doch während sich globale Investoren in der Regel vor allem für Wachstumszahlen interessieren, sollte man Eines nicht vergessen: Nach ihrem beeindruckenden Wachstumssprung trägt die chinesische Volkswirtschaft in absoluten Wachstumszahlen immer noch mehr zur Weltwirtschaft bei, als vor 10 Jahren.

Die erste Grafik vergleicht den dramatischen Rückgang des chinesischen Wirtschaftswachstums, von 14,2 Prozent im Jahr 2007 auf 7,3 Prozent 2014, mit dem jährlichen nominalen Wachstum der Größe der Volkswirtschaft.

Kurz vor Ausbruch der globalen Finanzkrise 2007 lag das jährliche Wachstum von Chinas nominalem BIP bei 793,3 Milliarden $. 2014 war es mit 864,2 Milliarden $ sogar noch höher, der Abschwächung des Wirtschaftswachstums zum Trotz.

Ein anderer Weg, sich die schiere Größe der chinesischen Volkswirtschaft vor Augen zu führen – und wie viel größer sie jedes Jahr noch wird – ist das nominale Wachstum mit der Größe anderer Volkswirtschaften zu vergleichen.

Wie man der folgenden Grafik entnehmen kann, hätte sich Chinas nominaler Zuwachs im Jahr 2007 – als eigenes Land gewertet – für einen Sitz unter den G20 qualifiziert, genau vor der Türkei (damals Platz 17 unter den größten Volkswirtschaften).

Zu Beginn der Krise legte die chinesische Regierung ein Wachstumspaket aus, das wie ein riesiger Katalysator sowohl für die Wirtschaft – mit einer Steigerung des realen Wachstums von 9,2 Prozent 2009 auf 10,6 Prozent 2010 – als auch für die weltweite Nachfrage wirkte.

Trotz der seitherigen Marktberuhigung – als die Führungsriege um Präsident Xi Jinping und Premier Li Keqiang eine 'neue Normalität' langsameren, nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Wachstums ausrief – trägt China nach wie vor jährlich das Äquivalent eines großen Schwellenlandes zur Weltwirtschaft bei.

Als Chinas Produktion 2014 um 'nur' 7,3 Prozent gewachsen ist – die langsamste Wachstumsrate seit einem knappen Vierteljahrhundert – war die absolute Steigerung der nominalen Produktionsmenge wieder größer als die gesamte Wirtschaftsleistung der Türkei.

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