Die Magie von Zidane kommt auf die Bank von Real Madrid
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Zinedine Zidane hat endlich den Spitzenjob bekommen - jetzt ist es an der Zeit zu zeigen, dass er denselben Effekt auf Real Madrid haben kann wie Pep Guardiola auf Barcelona.

Als Barcelona 2008 auf den 38-jährigen setzte, zahlte es sich mit 14 Trophäen in 4 Jahren aus. Zidane ist 43 Jahre alt und startet, sehr ähnlich wie Guardiola, als Trainer der Jugendmannschaft von Real Madrid. Jetzt muss er denselben Schritt vorwärts gehen.

Da sind große Erwartungen, aber auch große Zweifel. Guardiola gewann seinen Aufstieg vom dritten Rang aus mit dem B-Team Barcas, bevor er das erste Team übernahm. Zidane scheiterte letzte Saison dabei, Real Madrid Castilla zu einem ähnlichen Aufstieg zu führen und hat insgesamt nicht so ganz überzeugt während dieser Aktion.

Das norwegische Wunderkind Martin Odegaard blühte kaum auf unter seiner Obhut, und man hat bei dem ehemaligen Ballon d'Or und Weltmeisterschaftagewinner nicht das Gefühl, dass er dieselbe Gabe wie Guardiola hat.

Was der Franzose allerdings zweifellos besitzt, ist die Starqualität, die ihm die fraglose Autorität in der Umkleidekabine sichert, zumindest zu Anfang. Und er wird darüber hinaus die Rückendeckung der Real Madrid Fans genießen - ein Publikum, was jedes Mal buhte und pfiff, wenn der Name Benitez in den letzten Wochen gefallen ist.

Dieser Volley 2002 in Glasgow, der Real zum 2-1 Sieg gegen Bayer Leverkusen führte, bleibt nach wie vor einer der bedeutendsten Momente in der Geschichte des Vereins. Aber ein ausgezeichneter Spieler zu sein bedeutet nicht ein erfolgreicher Trainer zu sein. In welche Kategorie wird Zinedine Zidane wohl fallen?

JOHAN CRUYFF

Foto: STRINGER Mexico

Einer der Besten überhaupt, gewann Cruyff mit Ajax über 20 Trophäen, darunter drei Europa Cups in Folge. Als Trainer revolutionierte er das Spiel und gewann er 14 Trophäen inklusive vier Ligatitel bei Barcelona, wo er den Entwurf des derzeitigen Erfolgs des Vereins anlegte.

KENNY DALGLISH

Foto: Eddie Keogh

Der Schotte gewann über 30 Trophäen als Spieler, inklusive drei Europa Cups, mit Liverpool. Das sicherte er ab als Chef bei Anfield, indem er drei Titel und zwei FA Cups holte. Darüber hinaus gewann er die Premier League zusammen mit Blackburn.

CARLO ANCELOTTI

Foto: Paul Hanna

Als Spieler gewann der Italiener die Serie A mit Roma und unmittelbar danach Eurocups mit AC Milan. Als Trainer gewann er die Liga in Italien, England und Frankreich, und führte Real Madrid zu ihrem 10. Europacup.

Und hier sind drei, die es nicht packten:

ALAN SHEARER

Foto: Kieran Doherty

Als immerwährender Premier League Spitzentorschütze mit 260 Toren - 30 für England - ist Shearer für immer einer der besten Angreifer des Landes. Aber die Zeitdauer als Chef seines Heimatteams Newcastle endete in einem Desaster. 2009 übernahm er acht Finalspiele und verlor fünf davon, wodurch Newcastle abstieg.

PAUL INCE

Foto: Phil Noble

Ince gewann zwei Ligatitel mit Manchester United, inklusive den Doppel 1994, und war einer von Englands besten defensiven Mittelfeldspielern. Aber seine Trainerkarriere erreichte diese Höhen nie durch mittelmäßige Zeiten bei Macclesfield, MK Dons, Blackburn, Notts County und Blackpool.

DIEGO MARADONA

Foto: Jumana El-Heloueh

Sein Platz unter den besten Spielern aller Zeiten ist unumstritten, im Prinzip gewann er die Weltmeisterschaft in 1986 für Argentinien im Alleingang. Aber als Trainer konnte er an sein spielerisches Talent nicht herankommen, wodurch Deutschland Argentinien 2010 während dem Viertelfinale der Weltmeisterschaft mit 4-0 schlug.

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