Wie ist es sein Unternehmen an Google zu verkaufen?
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Die beliebte Internetseite Quora fragte ihre Nutzer anonym: „Wie ist es, seine Firma an Google zu verkaufen?” Hier sind wirklich gelungene Antworten zweier Nutzer.

Dave Baggett, (Naughty Dog, ITA Software, inky.com)

Ich bin ein dreifacher Startup-Gründer (Naughty Dog, ITA Software und jetzt inky.com) und wir haben im Jahr 2010 ITA Software für knapp 700 Millionen US-Dollar an Google verkauft.

Ich kann nicht über den Integrationsprozess sprechen, weil ich nicht länger bei Google angestellt bin. aber ich war sehr in den M&A-Prozess involviert und kann sagen, dass Google ein ziemlich strenges Firmenentwicklungs-Regiment führt.

Während ihr Ansatz ziemlich schmerzhaft für die erstandene Firma ist, war es einigermaßen fair und aus meiner Sicht vollkommen moralisch vertretbar. Unser Deal war – so wie wohl die meisten ihrer großen Übernahmen – kompliziert, weil das amerikanische Justizministerium eine „zweite Anfrage“ gemäß des Hart-Scott-Rodino (HSR) Act verlangte, wonach es (wesentlich) mehr Informationen über unsere Transaktion wollte. Das bedeutete, dass Google hinsichtlich unserer Transaktion über viele Dinge nachdenken musste, die per se erstmal nichts mit unserer Firma zu tun hatten und führte dazu, dass sich der Prozess bis zum Abschluss sich um 10 Monate hinausgezögert hatte.

Was die Emotionen betrifft, so fühlt sich seine Firma zu verkaufen so an, wie wenn man sein Baby zur Adoption frei gibt; es ist ein von sich aus qualvolles und generell furchtbares Gefühl. Beide Male, als ich bei ernsthaften Diskussionen über den Verkauf der Firma beteiligt war, die ich (mit)begründet hatte, wurde ich von dem Stress physisch krank.

Aber ein starkes Argument, was für Google als Käufer sprach, war der Umstand, dass ihre Firmenkultur ähnlich schien, wie bei unserer Firma ITA Software. Und in der Tat ist die Integration gut genug gelungen und nur wenige Mitarbeiter von ITA sind aufgrund von firmenkulturellen Differenzen, Langeweile etc. gegangen.

Falls ich jemals wieder in der Position wäre, Google als Käufer in Betracht zu ziehen, würde ich sicherlich keinen Moment zögern. Sie sind wirklich gut mit M&A und ich denke, dass ist einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren, dass Google heute so groß ist.

Sam Schillace (Writely, Box)

Intensiv. Spaß. Sehr hart. Gruselig. Manchmal frustrierend.

Wir sind da mit vier Leuten aufgekreuzt. Sie gaben uns Tische, führten uns durch das Büro und ließen uns dann mehr oder weniger allein. Tische, Laptops, keine Server, hier ist Intranet, findets selbst raus.

Wir mussten unseren Code zu Java (von C#) portieren und dann 12 verschiedene Google-Technologien in einem Quartal lernen, um aufgenommen zu werden (diese Zahl ist mittlerweile viel höher). Das bedeutete viele neue Menschen zu treffen, Tagesabläufe kennen zu lernen und Bürokratie zu enträtseln. Wir hatten eine Menge Unterstützung von der Geschäftsleitung (vor allem Eric Schmidt, der immer grandios zu uns war sowie Larry und Sergey).

Das Ausmaß ist atemberaubend und irgendwie einschüchternd. Es fühlt sich an, als würde man vom Bau kleiner süßer Zeitungsboote dazu übergehen, jetzt mit einer Armee aus Schweißern und Stapeln von Stahl eine Armada zu bauen. Außerdem hat jeder eine Vorstellung davon, was du tun solltest und alle sind sehr schlau und haben mehr Kontext bei Google als du. Und schließlich stehst du auf einer sehr öffentlichen Bühne und jede Bewegung wird unter die Lupe genommen. Pass auf, was du sagst!

Für uns war es alles in allem eine gute Erfahrung. Sehr intensiv und nicht immer angenehm, aber wir mussten genau das tun, was wir erwartet hatten – wir haben Writely in Google Docs umgewandelt (mit der Hilfe vieler talentierter Menschen, vor allem der Spreadsheet Gang in New York City, die jetzt den Laden schmeißt).

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