5 Mythen über Geld
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Reiche Menschen haben oft ein anderes Verhältnis zum Geld. Hier sind einige der Erfolgsfaktoren von Selfmade-Millionären.

Fünf Jahre lang untersuchte Thomas S. Corley die Aktivitäten der wohlhabenden Menschen. Dadurch ist ihm vieles klar geworden. Während der letzten sieben Jahre konnte er diese Informationen mit denen teilen, die eher schlechtere finanzielle Aussichten haben, so dass diese Menschen dem Abgrund der Armut entfliehen könnten. Eines vieler Dinge die er nun weiß ist, dass Selfmade-Millionäre ein anderes Verständnis von Geld haben. Er geht auf fünf verbreitete Geld-Mythen ein.

1. Investitionen sind ein Glückspiel

36% der Selfmade-Millionäre aus seiner Studie arbeiten von zu Hause aus. Sie erzielten den Großteil ihres Reichtums durch Investitionen in Aktien von verschiedensten Unternehmen. Aber bevor sie eine Aktie kaufen, prüfen sie akribisch die Potentiale der Investition auf Stärken und Schwächen. Zusätzlich wird ein Finanzberater kontaktiert um sicher zu gehen, dass eigene Vermutungen auch korrekt sind.

Zuerst also die Hausaufgaben machen. Aber allein damit ist es nicht getan. Ist die Aktie einmal gekauft, überprüft man kontinuierlich die finanzielle Lage des Unternehmens. Geht es mit ihm aufwärts — wird mehr investiert. Geht es bergab — verkauft man die Anteile.

Das Ganze klingt natürlich sehr nach Warren Buffet. Grundsätzlich gilt: Investitionen sind nur dann ein Glücksspiel, wenn man seine Hausaufgaben nicht macht.

2. Schulden sind immer schlecht

Die Hälfte der Selfmade-Millionäre in der Studie sind Unternehmens. Sie gründeten Firmen und führten diese, als hänge ihr Leben davon ab. Sie gingen Risiken ein, vor welchen sich die meisten fürchtend in die Ecke verkriechen. Und sie scheuten auch nicht Schulden zu machen.

Genau genommen werden oft große Kredite benötigt, um auf die Beine zu kommen und eigenes Geschäft auszubauen. Man nutzt Kredite um Betriebsvermögen zu schaffen, welches vielleicht große Gewinne generieren und einen reich machen könnte.

Für diese Millionäre sind dies gute Schulden. Schlechte hingegen sind die Schulden, welche finanzielle Verluste decken, obwohl die Gründungsphase schon lange vorüber ist. Verluste bedeuten, dass etwas im Unternehmen schief läuft. Schulden, die ein schlecht geführtes Unternehmen finanzieren, sind daher schlechte Schulden.

3. Man braucht Glück um reich zu werden

Es gibt einen Unterschied zwischen dem zufälligen Glückstreffer und einer genutzten Glücksgelegenheit. "Reiche hatten einfach nur Glück und stolperten über einen Haufen Geld!" — so stimmt es natürlich nicht. Die Frage ist, ob man die Gelegenheit ergreifen kann. Erst wenn in bestimmten Situationen wird das Glück benötigt, und diese müssen erst einmal eintreffen. Dies wird, zum Beispiel, durch tägliches positives Verhalten beeinflusst, wodurch die Chance erhöht wird, dass das Glück überhaupt zum Einsatz kommen kann.

Vorteilhafte Eigenschaften wie Lesen, Gesundheitsbewusstsein und Zielstrebigkeit sind nichts als verinnerlichten Verhaltensweisen, die Sie immer näher ans Ziel bringen. Somit ziehen Sie das Glück förmlich an.

4. Das Streben nach Reichtum ist reine Gier

Sergei Bachlakov / Shutterstock.com

93% der Reichen in der Studie, mochten oder liebten was sie für ihren Lebensunterhalt taten, lange bevor sie reich und erfolgreich waren.

Der durchschnittliche Millionär brauchte 32 Jahre, um seinen Reichtum anzuhäufen. 97% von ihnen sagten, dass ihre Taten nicht auf Gier basierten, denn ihr Ziel war es nicht ein Millionär zu werden.

5. Ein gesparter Penny ist ein verdienter Penny

Ein Penny gespart ist ein Penny verdient. Aber es ist ein Mythos, denn wer baut schon sein Unternehmen mit einem Penny auf. Mit einem investierten Penny dagegen lassen sich zehn Penny verdienen.

Die Reichen investieren ihr Geld immer in einen, oder aber in mehrere dieser drei Bereiche: eigenes Geschäft, Aktien anderer Unternehmen und Immobilien. Fazit: wer reich werden will — soll investieren.

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