Die besten Zitate aus Putins Pressekonferenz
Mikhail Japaridze/TASS
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Um keine Antwort verlegen war Putin wie immer geraderaus bei der 11. jährlichen Frage- und Antwort Runde. Russlands Beziehungen mit der Türkei, die Krisen in Syrien und der Ukraine sowie das Präsidentschaftsrennen in den USA waren die Highlights der dreistündigen Marathonsitzung, an der 1.400 Journalisten teilnahmen.

Als er nach Interessen von Drittparteien zu den verschlechterten Beziehungen zur Türkei befragt wurde, wunderte sich Putin, ob Washington damit etwas zu tun habe.

„Wir wissen das nicht sicher, doch wenn jemand wöllte, dass sich die türkische Führung an die Amerikaner heftet, dann bin ich mir nicht sicher, ob sie dafür das Richtige getan haben.”

„Zunächst einmal weiß ich gar nicht, ob die Amerikaner das brauchen, oder nicht. Es ist möglich, dass es auf irgendeinem Level eine bestimmte Vereinbarung gab: 'wir holen ein russisches Flugzeug vom Himmel und drücken ein Auge zu,' 'wir setzen unsere Truppen im Irak ein und besetzen einen Teil davon'.“

„Russland wird mit seiner Militärkampagne in Syrien nicht aufhören, nur weil eine Su-24 vom Himmel geholt wurde, selbst wenn Ankara das erwartet hat.”

„[Ankara] dachte wir würden [aus Syrien] fliehen! Nein, Russland ist kein Land, das so agiert. Wir erhöhen unsere Präsenz in Syrien; wir erhöhen die Stärke unserer Luftstreitkräfte. Bislang gab es dort keine Luftabwehrsysteme – jetzt gibt es die S-400."

„Die Türkei hat den syrischen Luftraum regelmäßig verletzt, jetzt sehen wir sie dahin fliegen.“

Eine vollwertige Basis in Syrien zu betreiben steht aktuell nicht auf Russlands Agenda: “Warum sollten wir dort eine Basis benötigen? Wir können eine bekommen [wenn wir müssen].”

Dabei betont Putin, dass die aktuell vorübergehend in Syrien agieren Einheiten in wenigen Tagen abgezogen werden könnten.

Putin bekräftigt, dass trotz konstant wiederkehrender Vorwürfe keine russischen Truppen in der Ukraine stationiert waren.

„Wir haben nie gesagt, dass dort (in der Region Donbass in der Ukraine) keine Leute bestimmte Aufgaben für uns erfüllen, auch auf militärischer Ebene. Doch das heißt nicht, dass dort reguläre russische Truppen sind. Merken Sie den Unterschied?“

Anfang des Jahres wurde Boris Nemzow, ein langjähriger Gegner von Putin's Regime, in der nähe des Kremls erschossen.

„Es ist nicht unbedingt richtig, eine Person zu töten, weil sie mich attackiert.“

Nachdem der Hauptteil der Frage- und Antwort Runde vorbei war, wurde Putin zu seiner Haltung zu Donald Trump befragt.

„Es ist nicht unsere Angelegenheit seine Leistungen zu definieren. Doch er ist der absolute Spitzenkandidat für das Präsidentschaftsrennen [in den USA].“

„Er ist ein leuchtender, talentierter Mensch, darüber gibt es keinen Zweifel.“

Trump hat kürzlich erklärt, dass er gerne die US-Truppen durch eine Bindung mit Russland stärken würde. „Wir würden das natürlich sehr begrüßen.“

Etwas eher in der selben Frage- und Antwort Runde hatte Putin gesagt, dass er darauf vorbereitet ist, mit dem Sieger der US-Präsidentschaftswahlen 2016 zusammen zu arbeiten, egal wer das sein wird.

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