Wen sollte Apple übernehmen?
REUTERS/Lucy Nicholson
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Apple hat 206 Milliarden US-Dollar in bar. Ein Analyst an der Wall Street hat ein paar Ideen für seinen CEO Tim Cook, wie er dieses Geld ausgeben kann.

Daniel Ives von FBR brachte letzten Donnerstag einen Bericht mit dem folgenden faszinierenden Titel heraus. „Liste für Weihnachtsübernahmen für Cook & Co. Mit Blick auf 2016: Ein Blick voraus auf potenzielle Deals."

Ives argumentiert, dass auch wenn Apple (NASDAQ: Apple [AAPL]) sich weiter auf den Vertrieb seines iPhone konzentriert, „wir uns letztlich vorstellen können, dass Apple eine größere Übernahmen tätigen wird.“

Doch wen sollte Apple kaufen? Ives hat vier Ziele im Sinn.

Ives glaubt, dass Adobe und Box Apple dabei helfen würden, ein noch größerer Akteur bei Firmenkunden zu werden.

Der sog. Enterprise-Markt ist ein Bereich, in den Cook sehr aggressiv eingetreten ist. Apple hat unter seiner Regie Geschäfte mit IBM und Cisco abgeschlossen. Das Hauptziel von beiden? Mehr iPhones und iPads an IT-Abteilungen zu verkaufen.

Box?

Box ist bekannt für seinen Cloud Speicherdienst und könnte laut Ives die iCloud verbessern. Das Unternehmen ging im Januar an die Börse und hat seitdem zu kämpfen, dass sich die Wall Street für seine Geschichte interessiert. Die Aktien notieren aktuell unter ihrem Ausgabepreis von 14 US-Dollar.

Dies macht Box verwundbar – oder vielleicht sogar eifrig – um eine Übernahme.

Adobe?

Der Erwerb von Adobe würde Apple das Eigentum an dominanten kreativen Softwarelösungen wie Photoshop, Lightroom und Illustrator verschaffen.

Zu Adobe gehört auch eine Suite von Web-Analysetools, die für Apple sehr reizend sein könnte. Schließlich sind Daten im 21. Jahrhundert der heilige Gral.

Eine Akquisition von Adobe wäre bei Weitem die größte Übernahme für Apple, auch wenn es sie sich leisten kann. Das Unternehmen hat aktuell einen Marktwert von knapp 45 Milliarden US-Dollar. Die bislang größte Übernahme von Apple war die von Beats im letzten Jahr für 3 Milliarden US-Dollar.

Adobe kann aus einer Position der Stärke agieren. Seine Anteile sind um 23% gestiegen und notieren nahe eines Allzeithochs. Das Unternehmen wird nach der Schlussglocke seine jüngsten Zahlen berichten und die Analysten erwarten starke Verkäufe und Gewinnwachstum.

Adobe zu kaufen würde auch Steve Jobs amüsieren, da dieser den berühmten und Flash Media Player von Adobe haste – wie das meiste in der freien Welt.

GoPro?

GoPro braucht ebenso wie Box etwas Hilfe. Seine Aktien stürzten in diesem Jahr um 73% ab und notieren auf dem niedrigsten Stand seit dem IPO im letzten Jahr.

Es gibt viele Fragen darüber, ob GoPro's einstige über-beliebten Hero-Kameras letztlich nur eine vorübergehende Modeerscheinung sind. Und es nicht nicht sicher, ob neuere Märkte – wie Onlinemedien, virtual reality und Drohnen – das Unternehmen neu beleben können.

Doch Ives glaubt, dass „Action-Kameras zwischen Apple's Smartphone, wearables und Multimediaangeboten einzigartig positioniert sind.“ Er sagt, dass GoPro strategisch gut zu iTunes und der Apple TV Plattform passen würde.

GoPro könnte Apple auch dabei helfen, Google und Facebook auf dem virtual-reality-Markt einzuholen. Apple hat bereits Zukäufe auf diesem Markt getätigt und kürzlich das Bewegungen erfassende Start-up Faceshift gekauft.

Tesla?

Zum Schluss wäre dann noch Tesla. Das wäre wohl der sexieste Deal von allen. Doch Ives betrachtet diesen eher als langfristiges Ziel. Würde Elon Musk wirklich sein Unternehmen verkaufen wollen? Tesla's Marktwert ist auch fast 30 Milliarden US-Dollar.

Dieses Gerücht schwirrt schon etwas länger herum, seit im Oktober 2013 ein Analyst einen offenen Brief an Cook schrieb und ihm einen Deal mit Tesla vorschlug, so dass Apple ein iCar bauen könnte.

Die Tatsache, dass Apple an einem autonomen Fahrzeug arbeitet – wie das Projekt Titan verlautet – ist eines der am schlechtesten gehütetsten Geheimnisse im Silicon Valley. Ives sagt, dass eine 60 bis 70%ige Chance besteht, dass Apple 2020 ein Produkt auf dem Markt haben wird. Er schreibt:

„Eine Übernahme von Tesla's fortgeschrittener Batterietechnologie wäre eine Beschleunigung für Apple's Eintritt in die nächste Autogeneration.”

Investoren sollten nicht ihren Atem anhalten und darauf warten, dass einer dieser Deals zustande kommt – besonders da 187 Milliarden US-Dollar von Apple's Barreserven aus Steuergründen außerhalb der USA liegen.

Doch es macht immer wieder Spaß zu spekulieren, wie Cook das Geld von Apple ausgeben sollte.

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