Auch auf die Gefahr hin, uns zu wiederholen, muss jedoch erneut betont werden: Termingeschäfte sind nicht für jeden geeignet. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten der Investition in Terminmärkten, doch bevor man sich ins Geschehen stürzt, sollte man sich über das Maß an Risiko klar werden, das man einzugehen bereit ist. Als Terminhändler sollte man ein solides Verständnis davon haben, wie der Markt und Kontrakte funktionieren. Man muss auch für sich selbst festlegen, wie viel Zeit, Aufmerksamkeit und Recherche man dem Investment widmen kann. Man sollte sich mit seinem Makler unterhalten und Fragen stellen, bevor man einen Futures-Account eröffnet.

Anders als traditionelle Aktienhändler sind Terminhändler angewiesen, nur Ressourcen zu nutzen, die als reines „Risikokapital“ ausgewiesen wurden – die Risiken sind tatsächlich derart hoch. Hat man einmal die grundsätzliche Entscheidung über einen Markteintritt gefällt haben, sollte die nächste Frage sein, wie man dies angeht. Hier gibt es drei verschiedene Ansätze, die man in Betracht ziehen sollte:

1. Mach es selbst

Als Anleger kann man ohne Hilfe oder Ratschläge eines Maklers sein eigenes Konto verwalten. Dieser Ansatz birgt das höchste Risiko, weil man verantwortlich ist für die Verwaltung von Kapital, die Anordnung von Geschäften, die Einhaltung von Margen, Recherche und seine eigene Analyse erstellen muss, wie sich der Markt in Bezug auf das Gut, in das man investiert hat, bewegen wird. Dafür braucht es Zeit und volle Aufmerksamkeit für den Markt.

2. Eröffne ein betreutes Konto

Eine weitere Möglichkeit der Teilhabe am Markt ist die Eröffnung eines betreuten Kontos, ähnlich wie beim Aktienkonto. Der Makler hätte die Befugnis, in deinem Namen zu handeln und sich dabei an Konditionen zu halten, die man Eröffnung des Kontos vereinbart hat. Diese Methode könnte das eigene finanzielle Risiko vermindern, weil ein Profi fundierte Entscheidungen in deinem Namen treffen würde. Allerdings wäre man nach wie vor verantwortlich für alle anfallenden Verluste sowie mögliche Nachschussforderungen. Und man wäre wahrscheinlich zur Zahlung einer zusätzlichen Verwaltungsgebühr verpflichtet.

3. Beteilige dich an einem Warenpool

Eine dritte Möglichkeit des Markteintritts, und zwar die mit dem geringsten Risiko, wäre die Beteiligung an einem Warenpool. Wie beim Investmentfonds handelt es sich beim Warenpool um eine Gruppe von Waren, in die investiert werden kann. Keine Einzelperson verfügt über ein individuelles Konto; die Mittel werden mit anderen kombiniert und als Eines gehandelt.

Die Profite und Verluste verhalten sich direkt proportional zum investierten Kapitalbetrag. Indem man sich einem Warenpool anschließt, eröffnet man sich zusätzlich die Möglichkeit, in unterschiedliche Warentypen zu investieren. Darüber hinaus muss man keinerlei Nachschussforderungen fürchten. Nichtsdestotrotz ist es von erheblicher Bedeutung, dass der Pool von einem erfahrenen Makler verwaltet wird,da auch in einem Warenpool die Risiken des Terminmarkts weiterhin präsent sind.

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