Also, Sie denken, dass Sie bereit sind fürs Handeln? Stellen Sie sicher, dass Sie diesen Artikel lesen, so dass sie wissen, wie man ein Forex Konto eröffnet, damit Sie anfangen können mit Währungen zu handeln. Wir werden uns auch um weitere Faktoren kümmern, die man beachten sollte, bevor man sich zu diesem Schritt entschließt. Anschließend werden wir diskutieren, wie man mit Forex handelt und was für unterschiedliche Arten von Verträgen es gibt.

Ein Forex-Brokerkonto eröffnen

Das Handeln mit Forex ist dem Handeln auf dem Aktienmarkt ähnlich, da die Privatunternehmer ein Handelskonto eröffnen müssen. Ähnlich wie beim Aktienmarkt bietet jedes Forexkonto andere Möglichkeiten und somit ist es wichtig, das man den für sich passenden finden muss. Unten werden wir über ein paar Faktoren sprechen, die man beachten sollte, bevor man ein Forexkonto eröffnet.

Hebelwirkung

Hebelwirkung bezeichnet grundlegend die Fähigkeit, größere Mengen an Geld zu kontrollieren, indem man nur sehr wenig von seinem eigenen Kapital benutzen muss; je größer die Hebelwirkung, desto größer ist auch das Risiko für Verluste. Der Betrag einer Hebelwirkung auf einem Konto richtet sich nach dem Konti selbst, doch meistens beträgt der Faktor 50:1, doch es gibt auch einige mit dem Faktor 250:1. Ein Hebelwirkungsfaktor von 50:1 bedeutet, dass man mit jedem Dollar, den man auf seinem Konto besitzt, bis zu 50 Dollar kontrollieren kann.

Hat ein Händler beispielsweise 1000 Dollar auf seinem Konto, so wird der Broker derjenigen Person bis zu 500000 Euro bereitstellen, um auf dem Markt zu handeln. Diese Hebelwirkung bestimmt auch über die Marge oder über den Betrag, den man auf seinem benötigt, um einen gewissen Betrag handeln zu können. Auf dem Aktienmarkt beträgt die Marge grundsätzlich mindestens 50%, während die Hebelwirkung von 50:1 äquivalent zu 2%.

Die Hebelwirkung wird als der Hauptvorteil des Währungshandels gesehen, denn es erlaubt große Margengewinne mit nur einer geringen Investition. Doch Hebelwirkung kann auch enorm negativ sein, wenn sich ein Handel sich gegen den Händler richtet, denn dann können die Verluste durch die Hebelwirkung vergrößert werden.

Mit dieser Art von Hebelwirkung ist es möglich, dass man mehr verliert als man investiert hat, auch wenn sehr viele Unternehmen über Stops oder Grenzen verfügen, die ein Abdriften der Aktie ins Negative und zu großen Verlusten verhindern. Aus diesem Grunde ist es lebenswichtig, dass Sie dies beachten, bevor Sie ein Konto eröffnen und dass Sie verstehen, welche Risiken damit einhergehen.

Kommissionen und Gebühren

Ein weiterer großer Vorteil von Forexkonten ist, dass auf einer kommissionsfreien Basis gehandelt wird. Dies ist untypisch für Aktienkonten, bei denen man dem Broker bei jedem Geschäft eine Gebühr bezahlt. Der Grund hierfür ist, dass man direkt mit den Marktmachern handelt und man nichts mit anderen Marktparteien wie Brokern zu tun hat.

Dies mag zwar zu schön klingen, um wahr zu sein, doch es sei sicher, dass die Marktmacher mit jedem Ihrer Geschäfte auch Geld verdienen. Erinnern Sie sich an das Angebot und die Nachfrage aus dem letzten Bereich? Jedes Mal, wenn ein Geschäft abgeschlossen wurde, sind es die Marktmacher, die den Spalt zwischen den beiden ausmachen. Wenn das Angebot/ die Nachfrage für eine ausländische Währung 1.5200/50 beträgt, so bekommt der Marktmacher genau die Differenz (50 Basispunkte).

Falls Sie planen, ein Forexkonto zu eröffnen, so ist es wichtig zu wissen, dass jedes Unternehmen verschiedene Kurse zum Umtausch einer Währung in ausländische besitzt. Auch wenn diese oftmals nur um ganz niedrige Beträge differieren (0,0001), so kann es auf lange Sicht dennoch wichtig für das Geschäft sein. Wenn Sie also ein Konto eröffnen, so stellen Sie sicher, dass Sie über die genauen Unterschiede der Kurse für das Währungspaar, mit dem Sie zu handeln wünschen, genug wissen.

Andere Faktoren

Es gibt eine Vielzahl von Unterschieden zwischen einem Forexunternehmen und den Konten, die sie anbieten, also ist es wichtig, sich jedes einzelne genau anzusehen, bevor man Versprechungen eingeht. Jedes Unternehmen wird verschiedene Bedingungen und Leistungen haben, die hinter den Standardkosten stehen. Außerdem sollte man ein Unternehmen mit einem guten Ruf wählen, denn der Forex Markt besitzt eine weniger regulierte Natur.

Wie man mit Forex handelt

Nun, da Sie bereits ein wenig über Forex wissen, werden wir uns genau ansehen, was man alles mit einem Konto handeln kann. Die beiden hauptsächlichen Wege, auf denen man auf dem Währungsmarkt handelt ist einfach gesagt das Kaufen und Verkaufen von Währungspaaren, indem man eine Währung stärkt und die andere kürzt. Der zweite Weg besteht im Kauf von Derivaten, welche den Kurs verschiedener Währungen beobachten.

Diese beiden Techniken sind den Techniken auf dem Aktienmarkt sehr ähnlich. Der bekannteste Weg ist, Aktienpaare zu kaufen und zu verkaufen, genauso wie die meisten Investoren Aktien kaufen und verkaufen. In diesem Fall hofft man, dass sich der Wert eines Aktienpaares in positiver Weise steigert. Gehen wir zum Beispiel davon aus, dass man eine Langzeitposition für das Währungspaar USD/CAD läuft – so wird man Geld verdienen, wenn der Wert für dieses Aktienpaar steigt, und man verliert Geld, wenn der Wert sinkt. Der Wert des Paars steigt, wenn der US-Dollar an Wert gegenüber dem Kanadischen Dollar gewinnt, es ist quasi eine Wette auf den US-Dollar.

Die andere Option besteht darin, Derivate zu benutzen, so wie etwa Optionen oder Terminverträge, um vom Wert der Währungen profitieren zu können. Wenn man eine Option für ein Währungspaar kauft, so gewinnt man von der Rate, die für das Währungspaar festgehalten worden ist. In einem Terminvertrag wird die Pflicht geschaffen, eine Währung zu einem gesetzten Zeitpunkt zu kaufen. Beide Handelstechniken sind grundsätzlich für fortgeschrittene Händler bestimmt, doch es ist dennoch wichtig, sich mit ihnen vertraut zu machen.

Arten von Verträgen (Ordern)

Ein Händler, der danach trachtet, eine neue Position zu eröffnen, wird entweder einen Marktauftrag oder einen Limitauftrag nutzen. Beiden Verträgen liegt dasselbe inne, wie wenn sie auf dem Aktienmarkt genutzt werden. Ein Marktauftrag gibt einem Forexhändler die Möglichkeit, eine Währung zu jedem möglichen Kurs zu behalten, während ein Limitauftrag immer einen bestimmten Einstiegspreis verlangt.

Forexhändler, die bereits eine offene Position besetzen, wollen womöglich einen Takeprofit ziehen, um den Profit einzufrieren. Sagen wir beispielsweise, dass ein Händler sich sicher ist, dass die Rate von GBP/USD 1,7800 erreicht, doch es nicht sicher ist, dass die Rate nicht noch ein wenig ansteigt. Der Händler könnte dann den Takeprofit nutzen, dass die Position unmittelbar schließen würde, wenn die Rate 1,7800 erreicht und somit seine Gewinne einfrieren.

Ein weiteres Werkzeug, dass genutzt wird, wenn die Händler offene Positionen besitzen, ist der Verluststop. Dieser Auftrag erlaubt dem Händler zu bestimmen, wie weit die Rate fallen darf, bevor seine Position geschlossen wird und sich weitere Verluste akkumulieren. Falls die Rate von GBP/USD fällt, so könnte der Investor ein Verluststop nutzen, der die Position bei (sagen wir 1,7787) einfriert, so dass weitere Verluste verhindert werden.

Wie man sehen kann, sind die Arten von Verträgen, die man mit dem Forexhandel nutzen kann, ähnlich denen, die auf Aktienmärkten angeboten werden. Ein gutes Verständnis für diese Dinge zu haben ist essenziell, bevor man seinen ersten Handel eingeht.

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