Die meisten Transaktionen können im Rahmen einer Komplettservice- oder reduzierten Vermittlungsgebühr vollzogen werden. Man kann auch ein Konto bei einem Bond-Händler eröffnen, sollte dabei allerdings wissen, dass die meisten Bond-Händler eine anfängliche Mindesteinzahlung von 5.000 Dollar voraussetzen. Sollte man sich diese Summe nicht leisten können, empfehlen wir einen auf Bonds spezialisierten Gemeinschaftsfonds (oder einen Bond-Fonds) in Betracht zu ziehen.

Einige Finanzinstitute bieten ihren Kunden den Service, Geschäfte mit Staatsanleihen abzuwickeln. Wenn die eigene Bank diesen Service jedoch nicht anbietet oder man kein Händlerkonto besitzt, kann man Staatsanleihen auch mittels einer staatlichen Agentur erwerben (dies gilt für die Mehrzahl der Länder).

Sollte man sich zum Erwerb von Bonds über einen Vermittler entscheiden, könnte er oder sie versuchen zu versichern, dieses Geschäft sei kommissionsfrei. Davon sollte man sich nicht täuschen lassen. In der Regel wird der Vermittler den Preis etwas höher ansetzen; dieser Aufschlag ist letztendlich dasselbe wie eine Kommission. Um sicherzugehen nicht ausgenutzt zu werden, muss man lediglich die letzte Quotierung des Bonds nachschauen und entscheiden, ob der Aufschlag akzeptabel ist.

Grundsätzlich sollte man sich über Bonds immer genauso gut informieren, wie man es bei Aktien tun würde. Wir haben bereits eine Reihe von Faktoren vorgestellt, auf die man achten sollte, bevor man sein Geld einer Regierung oder einem Unternehmen leiht, also immer schön die Hausaufgaben machen!

Lesen Sie auch:
Bitte beschreiben Sie den Fehler
Schließen
Schließen
Vielen Dank für ihre Anmeldung
Klicken Sie 'gefällt mir' auf Facebook, so dass wir interessante Artikel kostenlos weiter machen können.